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In dieser Rubrik werden die Spielberichte, Fotos und Ergebnisse der obersten Spielklassen in den einzelnen Verbänden veröffentlicht. Gleiches gilt für alle Landesmeisterschaften mit einer Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Ebenso werden die Ergebnisse, Fotos und Berichte von DBU Turnieren veröffentlicht. Falls Sie Ihre Ergebnisse in dieser Rubrik veröffentlichen möchten, so schicken Sie bitte eine Email an ausdenlaendern[at]dbu-bowling[dot]com.
10.11.2009 Kategorie: Brandenburg
Drei perfekte Spiele beim Kohlbergcup 2009
Wie schon zur guten Tradition geworden, fand in Premnitz der Kohlbergcup im Bowling statt. Seit 1996 wird er ohne Unterbrechung zu Ehren des 1995 verstorbenen Nationaltrainers Jürgen Kohlberg als Mitbegründer der Superbowl-Anlage in Premnitz ausgetragen.
83 Starter, darunter 20 Damen, hatten in diesem Jahr gemeldet. Die Trainingszuschüsse konnten in diesem Jahr wieder beträchtlich erhöht werden, da etliche Sponsoren einen großen Anteil zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen.
Nach einer Vorrunde über 2 x 4 Spielen qualifizierten sich die besten 34 Teilnehmer, die vier besten Damen und die beiden besten Jugendlichen ab Platz 35 für die Zwischenrunde. Bereits in der Vorrunde gab es hochklassiges Bowling zu sehen. Drei perfekte Spiele (300 Pins) von Kai Günther aus Premnitz, Marcel Obst und Sascha Hauchwitz aus Berlin konnten die Zuschauer bewundern, für das Erreichen der Zwischenrunde (Platz 1-34, die besten vier da-nach platzierten Damen und die beiden besten danach platzierten Jugendlichen) war ein Schnitt von 215,9 (incl. Handicap) erforderlich.
Viermal wurde die Grenze von 1000 Pins in vier Spielen übertroffen. An erster Position erzielte Kai Günther aus Premnitz einen Schnitt von 248 Pins, Stefanie Rose aus Rostock kam auf Platz 34 mit 215,9 Pins ein. Tina Hulsch kam bei einem Schnitt von 215,6 als eine der vier besten Damen weiter. Vier von sechs teilnehmenden Jugendlichen schafften den Sprung in die Zwischenrunde, als bester Sven Tangermann aus Premnitz, der sich erst seit einem Jahr dem Bowlingsport als Nebensportart verschrieben hat. Er spielt vorrangig an der Sportschule in Potsdam Handball.
Die Zwischenrunde wurde in zwei Durchgängen zu je 20 Startern gespielt. Aus der Vorrunde wurden 50% der in der Vorrunde erspielten Ergebnisse mitgenommen, so dass das Tabellenbild durch die in der Zwischenrunde gespielten Ergebnisse völlig auf den Kopf gestellt wurde. Mit dem besten Ergebnis von 1171 Pins in den fünf Spielen konnte sich Lars Tangermann aus Premnitz an die Spitze setzen. Sascha Hauchwitz vom BSC Kraftwerk aus Berlin als Sieger des letztjährigen Kohlbergcups verbesserte sich mit 1146 Pins vom sechsten auf den zweiten Platz. Den größten Sprung machte die 15jährige Laura Beuthner vom Verein StrikeMARKer, die sich mit 1121 Pins vom Platz 26 auf Platz 13 vorschob. Andreas Gripp vom Bundesligisten aus Premnitz fiel von Platz 7 auf Platz 17 zurück. Im fehlten 11 Pins zum Erreichen der Zwischenrunde.
Im Achtelfinale trafen Platz 1 auf Platz 16, Platz 2 auf Platz 15 usw. Das ungeschriebene Gesetz, dass der an erster Stelle Platzierte gegen Platz 16 verliert, traf in diesem Jahr nicht zu. In einem Duell zweier Premnitzer Bundesligaspieler behielt Lars Tangermann über Christian Döring mit 257:232 und 220:213 die Oberhand. Stefan Bock machte seine zwei schlechtesten Spiele und schied gegen Oliver Mielentz aus.
Auch David Sandowski unterlag Erik Stamer vom Erstbundesligisten BSC Kraftwerk Berlin mit 257:189, 185:203 und 176:215. Die beiden verbliebenen Premnitzer Bundesligaspieler Kai Günther und Tobias Gäbler konnten durch Siege gegen Patrick Boll aus Wildau und Achim Scheeffer aus Premnitz in die nächste Runde einziehen. Laura Beuthner erzielte hervorragende 489 in zwei Spielen und eliminierte Sven Garbotz aus Leipzig. Sascha Hauchwitz benötigte drei Spiele, um gegen Mathias Klein aus Premnitz in die nächste Runde einzuziehen.
Im Viertelfinale waren in drei Paarungen nur je zwei Spiele erforderlich, um den Sieger zu ermitteln. Oliver Mielentz aus Braunschweig besiegte den Zwischenrundenbesten Lars Tangermann deutlich mit 237:170 und 224:208. Sascha Hauchwitz kam gegen Christian Schnürpel aus Berlin mit hervorragenden 268:179 und 246:241 weiter. Und die einzige im Feld verbliebene Dame Laura Beuthner ließ auch Erik Stamer mit 231:213 und 229:163 keine Chance. Wie es der Spielschlüssel so wollte, trafen die beiden Premnitzer Tobias Gäbler und Kai Günther aufeinander. Hier gab es drei Spiele, ehe mit Kai Günther mit 221:236, 237:205 und 237:205 der Sieger feststand.



