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Martin Larsen, Dominic Barrett, Stuart Williams und Mika Koivuniemi gewannen den Cup 2014

Martin Larsen, Dominic Barrett, Stuart Williams und Mika Koivuniemi gewannen den Cup 2014

Dienstag, 28. Oktober 2014

Europa gewinnt durch sagenhaftes Comeback

Der 15. Weber Cup wurde vom 10. – 12. Oktober 2014 im Barnsley Metrodome, Yorkshire, England, ausgespielt. Der Metrodome war zum achten Mal Austragungsort dieses populären Wettbewerbs. Gespielt wird auf einer speziell gebauten Einzelbahn, bei der etwa 500 Zuschauer an den Seiten diesen größten Team-Event im Bowling verfolgen können.

Der Weber Cup ist die Bowling-Variante des Ryder Cups, bei dem ein Vierer-Team aus Europa gegen eines aus den USA antritt und während eines drei Tage dauernden Wettbewerbs Serien im Einzel, Doppel und im Baker-Format gespielt werden.

Getreu dem Motto „Never change a winning Team“ traten für Europa wieder neben Mannschaftskapitän und Bowling-Veteran Mika Koivuniemi (Finnland) der Schwede Martin Larsen sowie die Engländer Stuart Williams und Dominic Barrett an. Abgesehen von ihrem Cup-Gewinn im vergangenen Jahr haben alle vier bereits mehrere Male erfolgreich an diesem Wettbewerb teilgenommen.

Für die USA waren mit Teamkapitän Chris Barnes, Tommy Jones, Wes Malott und Bill O’Neil auch Cup-erfahrene PBA-Bowler am Start.

Insgesamt werden 33 Spiele gemacht, bei denen es jeweils einen Punkt zu gewinnen gibt. Das Team, das zuerst 17 Punkte erzielt hat, gewinnt den Cup.

Schwacher Start für Europa

Team Europa startete sehr verhalten und konnte am ersten Spieltag nur zwei von sechs Begegnungen im Team und Einzel gewinnen. In der ersten Hälfte des zweiten Spieltages, bei der im Doppel und Einzel gespielt wurde, gab es ein drei : drei–Ergebnis. Am Ende dieses Tages hatten die Amerikaner dann nach weiteren sechs Einzelspielen mit einer 11 : 7 –Führung die Nase weit vorne. Die erste gemischte Serie im Doppel und Einzel am letzten Spieltag verlief wieder unentschieden und danach bestand am Sieg des amerikanischen Teams kaum noch ein Zweifel. Mit 14 : 10 Punkten lagen Barnes, O’Neill, Jones und Malott in Führung. Drei Punkte noch fehlten den Amerikanern zum Sieg, neun gab es insgesamt in der letzten Serie zu gewinnen,

In der zweiten Serie am letzten Spieltag erwachte das europäische Team - Martin Larsen gewann mit 278 : 269 Pins gegen Chris Barnes, Stuart Williams mit 227 : 180 Pins gegen Bill O'Neill und Mika Koivuniemi mit 213 : 173 Pins gegen Tommy Jones.

Damit war der Siegeszug der Europäer allerdings wieder abgebremst, denn das nächste Spiel gewann Chris Barnes gegen Martin Larsen mit 260 : 246 Pins. Spielstand danach 15 : 13 Punkte für die USA.

Die nächsten drei Punkte gingen wieder nach Europa: Dominic Barrett gewann mit 233 : 208 Pins gegen Wes Malott, Mika Koivuniemi mit 203 :196 Pins gegen Tommy Jones und Stuart Williams mit 266 : 236 gegen Bill O'Neill. Damit war der Spieß umgedreht und zum ersten Mal lag Europa mit 16 : 15 Punkten in Führung. 16 Punkte hatten nach dem nächsten Spiel, das Wes Malott knapp gegen Mika Koivuniemi mit 227 : 237 Pins gewann auch die USA. Mit diesem Gleichstand ging es in die letzte Runde – Team Europa gegen Team USA. Totale Spannung bis zum Schluss: mit 242 : 220 Pins gewann Team Europa das Spiel und mit 17 : 16 Punkten den Weber Cup 2014.

Insgesamt über alle bisherigen Weber Cup-Wettbewerbe liegen die USA aber immer noch mit 2 Punkten vor Europa.

Alle Ergebnisse findet man unter www.webercup.com/results.htm

 
 

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