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Montag, 14. Januar 2019

Bowlingbahnen im Vergleich

Wo finden sich die Rekordhalter unter den Bowling-Centern?

In Deutschland war der Bowlingsport lange ein „Stiefkind“, denn vor allem in ländlichen Gebieten fehlte es an geeigneten Bahnen. Die meisten Landgasthöfe betrieben lediglich Kegelbahnen. Doch inzwischen hat sich das geändert. Mittlerweile gibt es in der Bundesrepublik auch riesige Bowling-Center, die nahezu durchweg ausgebucht sind.

Wo gibt es in Deutschland die meisten Bowlingbahnen in einer Halle?

Das größte Bowling-Center in Deutschland für Hobbysportler und Profi-Bowler steht in Unterföhring im Nordosten von München. Dort finden sich insgesamt 52 Bowlingbahnen. Das heißt, dieses Zentrum des Bowlingsports ist auch für die Wettkämpfe großer Ligen bestens geeignet. Es hat ein nettes Extra, denn dort werden sportliche Events auf einer riesigen Leinwand live übertragen. Das hat vor allem für die Bowler einen Vorteil, die sich gelegentlich beispielsweise mit dem Tipico Bonus eine kleine Sportwette als Alternative zum Zahlenlotto gönnen. Ein weiterer Pluspunkt sind die sehr großzügigen Öffnungszeiten, denn hier ist am Wochenende und an Feiertagen bis weit nach Mitternacht geöffnet.

Welches Bowling-Center ist der Weltrekordhalter?

An dieser Stelle muss ein Unterschied zwischen der Anzahl der Bowlingbahnen in einer Halle und der Anzahl der Bahnen in einem Objekt gemacht werden. Das weltgrößte Bowling-Center stand in Tokio. Im „World Lanes Bowling Center“ gab es zeitweise bis zu 512 Bahnen. Allerdings wurde nach einem Besitzerwechsel ein Teil der Gebäude abgerissen. Einen Rekord können die Japaner aber trotzdem aufweisen, denn das „Nagoya Grand Bowl“ bringt es auf 156 Bahnen. Sie verteilen sich auf drei Etagen, die in unterschiedlichen Stilrichtungen gestaltet wurden. Zu seinen besten Zeiten brachte es das „Nagoya Grand Bowl“ sogar auf 260 Bahnen. Allerdings musste ein Teil des Bowling-Centers dem Bau einer Freeways weichen.

Welche Besonderheiten gibt es bei den Bowling-Centern in Deutschland?

Bowlingbahnen für Freizeit- und Hobbysportler sind in der Regel nicht als reine Sportstätte ausgelegt, sondern werden als Gastronomiebetriebe mit sportlichen Zusatzangeboten betrieben. Das bringt einige Probleme mit sich. Einerseits benötigen die Betreiber eine Gaststättengenehmigung, die in Deutschland mit zahlreichen behördlichen Auflagen verbunden ist. Hinzu kommt, dass sich dadurch die Kosten für die Sportler erhöhen. Im Gegensatz zu reinen Sportanlagen dürfen hier keine eigenen Snacks und Getränke mitgebracht werden. Dadurch fallen Zusatzkosten an, die leider vor allem die Mitglieder wirtschaftlich schwacher Familien von der Ausübung des Bowlingsports abhalten.

 

Auch ist deutschlandweit noch keine flächendeckende Versorgung mit geeigneten Trainings- und Wettkampfbahnen vorhanden. Hauptsächlich Interessierte aus ländlichen Regionen müssen oft lange Wege in Kauf nehmen, um ihrem sportlichen Hobby nachgehen zu können. Auch wurden einige Bowling-Center in großen Städten geschlossen. Beispiele dafür sind das Bowling Supercenter Mannheim und der Bowling-Treff unter dem Wilhelm-Leuschner-Platz in Leipzig, der nun in einen zusätzlichen Standort für das Naturkundemuseum umgewandelt werden soll.

 
 

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