BOWLING IN BADEN - EINE ERFOLGSGESCHICHTE

75 Jahre Badischer Sportbund

BOWLING IN BADEN - EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Die badische Bowlinggeschichte begann mit einem der ältesten Bowlingclubs in Deutschland, dem 1. Mannheimer Bowling Club 1932 Joe Thum schon in den 30er Jahren. MBC Mitglied Peter Winkler, holte 1955 mit der deutschen Nationalmannschaft überraschend die zweite Weltmeisterschaft im Bowling nach Baden und erhielt 1956 als erstes Mitglied des Deutschen Kegler Bundes (DKB) vom Bundespräsidenten das silberne Lorbeerblatt verliehen. 
Seit den 50er Jahren im Badischen Sportbund unter dem Badischen Kegler und Bowlingverband (BKBV) organisiert, bescherte der Bowlingsport der Region unzählige nationale wie internationale Erfolge und Titel. Gerhard Hanack vom MBC und Edgar Ullrich von Fortuna Mannheim haben zu dieser Zeit die Integration maßgeblich begleitet.
1961 erhielt Mannheim seine erste Bowlinganlage im Parkhaus R5, in der ex Welt- und Europameister Winkler die Kugel zur Eröffnung rollen ließ.
Mit dem Bowlingsportverein 1962 Mannheim e.V. entwickelte sich einer der größten Vereine dieser Sportart in Deutschland und Mannheim damit zur Bowlinghochburg. 

Garant für Spitzensport Legende Fritz Blum, Höhepunkt sein Gewinn des Bowling World Cups 1968 in Mexico als erster Europäer überhaupt.
Auf Mannschaftsebene etablierte sich bei den Herren unter Vereinssportwart Werner Jakupovic der ABC Mannheim als Topteam, bis heute Club der ersten Stunde seit Gründung der Bundesliga 1970. Unzählige Meisterschaften und Turniererfolge zierten den Weg des ABC mit Blum, Hans Dreiss (Mannschaftsweltmeister 1976) Phillip Stephan, um nur einige zu nennen.
Das ehrgeizige Projekt eines vereinseigenen Bowlingcenters, das der BSV Vorstand um Max Kühn, Gerhard Hess und Werner Jakupovic zunächst umgesetzt hatte, scheiterte 1984. Danach zersplitterte sich der Großverein, die Clubs schlossen sich in kleineren Vereinseinheiten zusammen.
Dank vorbildlicher Jugendarbeit um den Mannheimer Nachwuchstrainer Dieter Jerrentrup und den Karlsruher Landesjugendtrainer Günter Fehr, trat auch die nächste Generation in die Fußstapfen der großen Vorbilder.
1993 gewann Rainer Pusis den World Cup in Johannisburg, Patricia Schwarz (heute Luoto) siegte bei den World Games in Lahti/Finnland. Auch Doppelweltmeisterin Tanja Petty entstammt der badischen Bowlingschmiede. Oliver Blase mehrfacher Deutscher- und Landesmeister führt heute den ABC Mannheim durch die zweite Bundesliga.
In Viernheim entstand unter Edgar Ullrich und Herbert Hensler mit dem USC eine wurfstarke Alternative, die vor allem im Damenbowling bis heute aufhorchen lässt, zum Beispiel Ursula Eckert, Mannschaftseuropameisterin in Helsinki, Bronze beim World Cup in Sidney 1984, mehrfache deutsche Meisterin oder später Martina Kolbenschlag und Nicole Blase mit vielfachen Deutschen- und Landesmeistertiteln.
Bis heute vertritt der BC Royal Viernheim die Region in der ersten Bundesliga. Mit dem Grand Prix International Mannheim und den Viernheim Open prägten hochkarätige Sportveranstaltungen auf höchstem Niveau badische Bowling Geschichte und lockten Spitzensportler aus aller Welt nach Nordbaden.
Nach Rückzug des BKBV aus den Dachverbänden mussten sich die badischen Bowlingsportler 2014 neu organisieren und gründeten am 25.9.2014 den Interessenverband badischer Bowlingvereine (IVBB), Gründungsvorstand Peter Thüry, Gerhard Schmidt, Volker Gros, Herbert Hensler, heute unter dem Vorsitz von Alexander Ruff.

Wolfgang Raiber
Pressewart IVBB, Baden


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