Walter-Werner Ranglistenturnier 2019

Am Wochenende 26./27.2019 fand das zu Ehren unseres leider zu früh gestorbenen Sektionspräsidenten Walter Werner, das Walter-Werner Ranglistenturnier statt.

Austragungsort war die Bowlinganlage Bowl for Fun in Langen.

Gemeldet hatten insgesamt 106 Spieler. Es starteten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren die Ranglisten A-F. Wobei bei den Damen und auch den Herren die Ranglisten A und B zusammen gelegt wurden. Das gleiche gilt für die Ranglisten E und F.

Im Vorlauf, der am Samstag stattfand, mussten alle Starter sechs Spiele absolvieren. Die jeweils besten sechs qualifizierten sich für die Zwischenrunde. Hier wurden noch einmal vier Spiele gemacht. Das beste Pinergebnis entschied über den Einzug in die Finalrunde. Die im Eliminator Verfahren ausgetragen wurde. Das heißt alle Finalisten der jeweiligen Gruppe spielten zusammen auf einer Doppelbahn und immer der schlechteste Spieler schied aus. Bei Pingleichheit gewann der Spieler mit dem höheren Anwurf beim Single RollOff. Bei gleichem Anwurf wird das solange wiederholt, bis ein Sieger feststeht.

Durch diesen neuen Modus gab es im Finale einige Spannungsbögen. Viele Spiele gingen sehr knapp aus, entschieden sich erst im letzten Frame und eine Begegnung musste sogar im RollOff entschieden werden…

Die Turnierleitung hatte sich für das herausfordernde Ölbild Broadway entschieden. Auf Grund dessen, waren die Gesamtergebnisse nicht ganz so hoch. Die Ölung stieß aber bei der Allgemeinheit auf eine gute Resonanz.

 

Damen A/B

Hier gingen die wenigsten Meldungen ein. Gerade einmal vier Damen stellten sich hier der Herausforderung. Marianne Pelz, Gabriele Baumann, Regina Helfrich und Karin Duringer starteten in den Wettbewerb und standen im Grunde genommen auch schon gleich im Finale. Marianne lag mit 1073 Pins nach dem Vorlauf aber erst einmal auf dem ersten Platz. Diesen behauptete sie mit 705 Pins auch nach dem Zwischenlauf. Doch im Finale wurden ja auch wieder alle Ergebnisse auf null gesetzt und jedes einzelne Spiel entschied über das Weiterkommen. Im ersten Spiel des Finales fiel Karin Duringer mit 133 Pins raus. Einen bzw. zwei Pins zu wenig, spielte dann Marianne Pelz im zweiten Durchgang. Hier traf sie 178 Pins, Regina Helfrich 179. Somit spielten also Regina Helfrich und Gabriele Baumann um den Titel. Regina zeigte  dann Nerven. Sie verlor mit 148 zu 171 Pins, gegen Gabriele.

Siegerin der Rangliste A/B also Gabriele Baumann vom BC Blau-Gelb Frankfurt.

 

Damen C

Von den 7 gemeldeten Damen dieser Klasse lag Kerstin Trebes nach dem Vorlauf mit 1050 Pins an der Spitze. Sechste Teilnehmerin für den Zwischenlauf, war mit 923 Pins Agnes Reuter. Auch im Zwischenlauf zeigte Kerstin eine gute Leistung mit 714 Pins und zog mit diesem Ergebnis sicher ins Finale ein. Zweite Teilnehmerin für das Finale war Michaela Eylardi mit 686 Pins. Auf dem dritten Platz lag Lydia Heck-Seipel mit 650 Pins. Und als letzte zog Nicole Schrank, mit 648 Pins ins Finale ein.

Mit 134 Pins schied Michaela dann als erste aus dem Finale aus. Im zweiten Durchgang lagen die Ergebnisse für „schwierigen Bahnenverhältnisse“ relativ hoch. Trebes spielte 193 Pins, Schrank 181 Pins und Heck-Seipel 220 Pins. Raus war also Nicole Schrank. Im letzten Spiel waren dann die Ergebnisse beider Spielerinnen wieder nicht mehr ganz so hoch. Lydia spielte 144 Pins und Kerstin noch einmal 153 Pins.

Siegerin der Rangliste C Kerstin Trebes 1. BV Aschaffenburg

 

Damen D

Das größte Teilnehmerinnenfeld war hier gemeldet. Es gingen 19 Damen an den Start. Hier war nachddem Vorlauf Elena Custodio-Simon, mit 1011 Pins die Erstplatzierte. Carmen Krüger qualifizierte sich mit 931 Pins als letzte für den Zwischenlauf. Christine Sabo spielte im Zwischenlauf 774 Pins und vertrieb Elena mit diesem Ergebnis vom ersten Platz. Dritte Teilnehmerin für den Finallauf war Carmen Krüger mit 634 Pins. Sabine Gertenbach ergatterte mit 609 Pins den letzten Platz für die Teilnahme am Finale.

Und hier ging es knapp zu….. Im ersten Spiel traf Christine 142 Pins, Elena 149 Pins, Sabine 155 Pins und Carmen 162 Pins. Christine Sabo also draußen. Im zweiten Spiel waren die Ergebnisse recht klar. Elena spielte nur 114 Pins und fiel gegen die 162 Pins von Sabine und 180 Pins von Carmen Krüger raus. Die letzte Begegnung konnte dann Sabine Gertenbach mit 154 Pins zu 147 Pins von Carmen, für sich entscheiden.

Siegerin der Rangliste D Sabine Gertenbach von den Mainhattan Bowlers Frankfurt

 

Damen E/F

Wieder recht überschaubar ging es bei den E/F Damen zu. Hier gab es acht Meldungen. Mit 909 Pins setzte sich Susan Heun nach dem Vorlauf an die Spitze. Als letzte qualifizierte sich Beate Möller mit 653 Pins für den Zwischenlauf. Hier gelang es Beate Möller sich mit 653 Pins an die Spitze zu setzten. Sie verdrängte Susan Heun, die 616 Pins gespielt hatte, auf den zweiten Platz. Dritte Finalteilnehmerin war Waltraud Lambracht mit 576 Pins. Und Eva Neubauer zog mit 556 Pins als vierte ins Finale ein.

Bei Waltraut Lambracht lief es im Finale gar nicht mehr. Sie schied mit 99 Pins aus. Im zweiten Durchgang konnte auch Eva nicht mehr so recht mithalten. Sie fiel mit 127 Pins gegen die 148 Pins von Susan Heun und 153 Pins von Beate Möller aus dem Turnier. Susan und Beate machten es dann im letzten Spiel richtig spannend. Sie trennten sich mit 168 zu 164 Pins. Die 168 Pins traf Susan Heun und stand somit als Siegerin auf dem Treppchen.

Siegerin Rangliste E/F Susan Heun vom PSV BG Fulda 1934/61

 

 

Herren A/B

Recht viele Herren gingen hier an den Start. Es waren insgesamt 18. Mit einem Schnitt von 203,3 (1220 Pins) setzte sich Daniel Dorfmeister im Vorlauf an die Spitze. Der letzte Teilnehmer für den Zwischenlauf, Luigi Mazzeo spielte insgesamt 1068 Pins. Im Zwischenlauf musste Daniel mit 773 Pins, seinen ersten Platz für Frank Heine frei machen. Frank spielte 805 Pins. Als dritter zog Frank Rogalla mit 764 Pins ins Finale ein. Und Gerd Kaiser war mit 729 Pins der vierte im Bunde.

Der erste Durchgang im Finale war denkbar knapp. Gerade einmal ein Pins fehlte Daniel Dorfmeister zum weiterkommen. Er musste sich mit 181 Pins den 182 Pins von Frank Rogalla geschlagen geben. Weiter ging es mit Rogalla, Heine und Heun. Kaiser verlor völlig den Faden und schied mit 123 Pins aus. Die Entscheidung fiel also zwischen Heine und Rogalla. Mit dem höchsten Spiel des Turniers (265 Pins) wurde Frank Rogalla am Ende Meister seiner Klasse. Frank Heine spielte 226 Pins.

Sieger Rangliste A/B Frank Rogalla vom BV 77 Frankfurt

 

Herren C

Gemeldet hatten hier 13 Spieler. Hier lagen die Ergebnisse nach dem Vorlauf recht dicht beieinander. Sandro Traber hatte 1130 Pins, Ludwig Scheuermann 1121 Pins, 1093 Pins für Michael Tambosi, Jörg Theis-Franke mit 1078 Pins, David Hartsch mit 1077 Pins und auf dem sechsten Platz 1048 Pins von Jens Otterbein.

Trabes konnte seine Leistung beibehalten und zog mit 783 Pins als erste ins Finale ein. Mit 730 Pins schoss sich Jens Otterbein als zweiter ins Finale. Tambosi behielt mit 706 Pins seinen dritten Platz. Das gleiche galt für Jörg Theis-Franke mit 657 Pins.

Im Finale war es dann mit 109 Pins für Sandro Trabes sehr schnell vorbei. Und auch Theis-Franke verabschiedete sich, nach einem doch erst recht gutem 184er Spiel im ersten Durchgang, mit 113 Pins im zweiten Spiel. Die Entscheidung fand dann zwischen Tambosi und Otterbein statt. Mehr Spannung ging eigentlich nicht. Beide spielten 185 Pins und gingen somit in ein RollOff. Dies entschied, mit einem Streik gegen einen 7er Anwurf, Tambosi für sich.

Sieger Rangliste C Michael Tambosi von den Mainhattan Bowlers Frankfurt

 

Herren D

Hier gingen mit 22 Meldungen die meisten Spieler für den Wettkampf ein. Mit einem recht hohen Pinabstand setzte sich Rene Zabelt mit 1187 Pins an die Spitze. Sein Verfolger Lothar Mand hatte 1067 Pins getroffen. Sechster Teilnehmer für den Zwischenlauf war hier, Thomas Philipp mit 1028 Pins. Zabelt konnte im Zwischenlauf seinen ersten Platz mit 671 Pins nicht halten. Er wurde von Jonny Hochhaus mit 700 Pins vertrieben. Dritter Mann im Finale war mit 662 Pins Peyman Shaghaghi-Kandevani. Und als letzter zog Thomas Philipp mit 649 Pins ins Finale ein.

Im Finale wurden in dieser Gruppe durchgängig, für die Bahnenverhältnisse, recht gute Ergebnisse gespielt. Philipp fiel mit 181 Pins im ersten Durchgang aus dem Turnier. Wie in vielen anderen Finalspielen war es auch hier wieder recht knapp. Peymann spielte 172 Pins und servierte Zabelt mit 170 Pins ab. Das Finalspiel also zwischen Peymann und Hochhaus. Peyman spielte auch hier wieder 172 Pins und siegte damit über die 143 Pins von Jonny.

Sieger Rangliste D Peyman Shaghaghi-Kandevani vom 1. BSV Darmstadt 1973

 

Herren E/F

15 Spieler gingen hier an den Start. Bester nach dem Vorlauf war hier Jörg Heine mit 1002 Pins. Letzter Teilnehmer für den Zwischenlauf war in dieser Gruppe Carsten Decher mit 895 Pins.  Ihm gelang es, sich im Zwischenlauf so zu steigern das er mit 619 Pins auf dem ersten Platz landete. Er verdrängte Jörg Heine, der mit 617 Pins gerade einmal 2 Pins weniger hatte. Alexander Michael zog mit 606 Pins als dritter ins Finale ein. Und Frank Jourdan lag mit 603 Pins auf dem vierten Platz. Also auch hier die Ergebnisse sehr knapp beieinander. Aber im Finale konnte sich das Blatt ja auch wieder drehen.

Und so flog Jörg Heine mit 141 Pins nach dem ersten Spiel aus dem Turnier. Jourdan spielte im zweiten Durchgang mit 205 Pins das höchste Ergebnis der der drei Finalteilnehmer und war sicher weiter. Decher musste sich mit 114 Pins den 139 Pins von Michael geschlagen geben. Im letzten Spiel zwischen Michael und Jourdan behielt Michael die Nerven und gewann mit 164  zu 135 Pins den Titel.

Sieger Rangliste E/F Alexander Michael Schwarz Weiss Friedberg

 

Unser Besonderer Dank gilt dem Bahnenbetreiber und seinen Angestellten. Stellvertretend wurde den Angestellten Sven (Technik) und Daniel (Bedienungen), ein kleines Dankeschön überreicht.

Die Siegerehrung wurde von unserer Sektionsjugendwarten Gabriele Brandes und der Leiterin des Landeskaders Hessen, Sylvia Meurer durchgeführt.

 

Bericht von Susi Müller

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