Auf der Jahreshauptversammlung sowie in der Bundesliga-WhatsApp-Community wurde über die geplante Neu-Strukturierung der Bundesliga (ab der Saison 2027/2028) informiert. Hier sind ein paar Informationen zu den Hintergründen und zum aktuellen Stand.
Ziele der Strukturreform:
- Reduzierung der Gesamtanzahl der Mannschaften von 60 auf 48.
- Die 1. Bundesliga spielt künftig wieder in einer einheitlichen Gruppe.
- Die 2. Bundesliga wird in zwei Divisionen aufgeteilt.
Begründung:
- Die Deutschen Clubmeister sollen sich gegen alle Teams der 1. Bundesliga durchsetzen – ein separates Finalspiel entfällt.
- Die Teilung der 2. Bundesliga ermöglicht einen direkten Aufstieg der jeweiligen Divisionssieger – Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga entfallen.
- Durch die Reduzierung der Bundesligaplätze erhalten die Landesligen neue Bedeutung und werden gestärkt.
- Die Qualität der Bundesliga steigt durch ein insgesamt höheres spielerisches Niveau.
Ein weiteres wünschenswertes Ziel besteht darin, dass Damen und Herren nach einem einheitlichen Spielsystem mit klar verständlicher Struktur und Punktevergabe antreten.
Vorgehen des Arbeitskreises:
Zur Erarbeitung möglicher Umsetzungsszenarien wurde ein Arbeitskreis gebildet, bestehend aus Ligasprechern, engagierten Spielerinnen und Spielern aus ganz Deutschland sowie dem Spielleiter Bundesliga und der Ressortleiterin Sport National. Erste Ideen wurden in diesem Gremium vorgestellt. Die Teilnehmenden hatten den Auftrag, Rückmeldungen aus ihren jeweiligen Umfeldern einzuholen. Nach der Deutschen Meisterschaft und dem Bundesliga-Finale wurde das Gremium erneut einberufen.
Beim zweiten Treffen am 16.07.2025 konnten alle Teilnehmer:innen Rückmeldungen geben. Insgesamt lässt sich sagen, dass die geplante Strukturreform überwiegend positiv aufgenommen wurde, sodass wir nun in die konkrete Umsetzungsphase übergehen.
Was das Thema eines gemeinsamen Spielmodus für Damen und Herren betrifft, zeigten sich viele Rückmeldungen wenig aufgeschlossen gegenüber tiefgreifenden Änderungen. Der Wunsch besteht darin, möglichst am Status quo festzuhalten, wobei moderate Anpassungen bei Punktevergabe oder Spielanzahl denkbar erscheinen.
Sobald konkretere Arbeitsergebnisse vorliegen, werden wir weiter informieren.
Mit sportlichen Grüßen
Alexandra Noffke Sven Dobratz
Ressortleiterin Sport National Spielleiter Bundesliga





