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Team Germany

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Sonntag, 28. März 2010

Offizielles Training in Frankreich

Heute stand das Offizielle Training auf dem Programm. Ziel war es, die optimalen Spiellinien festzulegen und die richtigen sechs Bälle für den Wettkampf auszuwählen. Unsere Jungs und Mädels sind auf einem guten Weg. Morgen werden die Jungs in die Doppel starten. Am Dienstag sind dann die Mädchen an der Reihe. Die Doppel werden wie folgt an den Start gehen und auf der genannten Bahn starten:

 

Mo. 09:00 Uhr     Jonas Franz/Steven Wiersemar (Bahn 16)

Mo. 13:00 Uhr     Christian Birlinger/Nico Gruosso (Bahn 17)

Di. 09:00 Uhr     Belinda Lupa/Sandra Matz (Bahn 19)

Di. 13:00 Uhr     Nadine Motzer/Lisa Tenscher (Bahn 9)

Di. 17:00 Uhr     Halbfinale Mädchen und Jungs

Di. 17:45 Uhr     Finale Mädchen und Jungs

 

Nach dem offiziellen Practice haben Thomas und Jimmy uns einige Fragen beantwortet.

 

Thomas und Jimmy, Ihr habt das Deutsche Jugendnationalteam seit dem letzten Sommer auf diese Jugendeuropameisterschaften hier in Saint Maximin/Frankreich vorbereitet. Heute wart Ihr mit den Kids beim offiziellen Practise.

 

Ist die Vorbereitung auf dieses Event nach Euren Vorstellungen verlaufen und wo lagen die Schwerpunkte in der Vorbereitung?

 

Ja, wir sind mit dem Verlauf der  Vorbereitung auf diesen Event sehr zufrieden. Die Spielerinnen und Spieler, die für Saint Maximin nominiert wurden, haben sich dieses Vertrauen mit einer hervorragenden sportlichen Einstellung und sehr guten Trainings- und Wettkampfleistungen verdient.

 

Die Vorbereitung begann bereits vor einem Jahr in Malmö, dem letzten EM-Austragungsort. Wir haben unmittelbar nach Malmö im Rahmen der Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Frankfurt-Eschersheim gegenüber allen Landesverbänden davon berichtet, wo wir die Schwerpunkte der langfristigen Ausbildung im Nachwuchsleistungssport sehen. Grundlage ist ein sehr gutes physisches und technisch-taktisches Training, denn ohne diese Basis ist es nicht möglich über die Dauer eines EM-Events die erforderliche Fitness/Konzentration aufzubringen um in den Kampf der TopTen-Platzierungen und Medaillen einzugreifen.

 

Wie sind Eure Eindrücke von der Bahn und wie schätzt Ihr die gegnerischen Teams ein?

 

Wir konnten feststellen, dass während der beiden Einspielzeiten die Bahnkonditionen sehr stabil blieben. Natürlich haben wir uns den einen oder anderen internationalen Spitzenspieler angesehen. Diese Beobachtungen dienten vorrangig dem Ziel, unsere Erkenntnisse bzgl. der taktischen Einstellung unserer Spielerinnen und Spieler mit den taktischen Entscheidungen der Konkurrenz zu vergleichen (sofern die Beobachtung der practice der anderen Nationen dies überhaupt zulassen). Wir konnten dabei auf jeden Fall feststellen, dass, wenn wir unsere Stärken in die Waagschale werfen, wir uns vor der Konkurrenz nicht zu fürchten brauchen. Wir gehen sehr optimistisch und erwartungsvoll in die bevorstehenden Wettbewerbe.

 

Wo seht Ihr die Stärken des deutschen Teams?

 

Schon in den ersten beiden Tagen zeigte sich, dass wir ein sehr gut harmonierendes Team beisammen haben. Die Stimmung ist hervorragend und der unterstützende Blick sowie das aufmunternde Wort für die Mitspielerin und den Mitspieler untereinander sind jederzeit gegeben. Unsere Stärken liegen vor allem darin, dass wir die Eigenschaften, die wir vor gut einem Jahr als wichtige Erfolgsvoraussetzungen identifiziert und als Auswahlkriterien festgeschrieben haben, umsetzen konnten. Das heisst, sehr gute Physis, Spieltempo, präzises und variables Linienspiel, Sparesicherheit sowie Materialauswahl sind nicht nur die entscheidenden Faktoren, sondern diese Eigenschaften hat sich unser sehr junges Team Germany auch zu eigen gemacht.

 

Wie schätzt Ihr die Chancen des deutschen Teams ein?

 

Wer schon einmal einen internationalen Event verantwortlich begleitet hat weiss, dass solche Prognosen schwierig sind. Die EYC sind ein Highlight für alle 30 teilnehmenden europäischen Nationen. Der Trend, dass auch sogenannte Bowlingentwicklungsländer internationale Top-Coaches verpflichten, hat sich konsequent fortgesetzt. Das hat nachhaltige Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Konkurrenz. Gespräche mit diesen Coaches zeigen uns aber auch, dass wir in der Methodik der Ausbildung auf dem richtigen Weg sind. Wir werden sehr gute Platzierungen erreichen, wenn das in den letzten 10 Monaten weiter entwickelte Spielpotential im Wettkampf abgerufen werden kann. Dann wird es auch Deutsche Teilnehmer in den Finals geben. Es ist aber auch anzumerken, dass wir sehr junge Spielerinnen und Spieler im Team haben. Das gilt es bei der Erwartungshaltung zu berücksichtigen. Wir sehen unsere Arbeitsschwerpunkte in der langfristigen Entwicklung einer nachhaltigen Spielstärke.

 

Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, unsere Fragen so ausführlich zu beantworten.

 
 

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